Bluthochdruck – Ursachen – Symptome – Therapie

Was ist Bluthochdruck?

Bluthochdruck ist der Begriff für den erhöhten Druck in den Gefäßen. Folgen des Bluthochdrucks sind oft schwerwiegend. Die Gefahr für beispielsweise Schlaganfälle oder Herzinfarkte steigt drastisch an. Die ‘Global-Burden-of-Disease-Study 2010′ zeigt auf, dass Bluthochdruck eine der häufigsten Gesundheitsrisiken ist.Bluthochdruck - eine Zivilisationskrankheit.

Was sind die Ursachen?

Die Gründe für Bluthochdruck sind weitgehend unbekannt. Bekannte Aspekte sind Schädigungen der Nieren oder ein nicht intaktes Herz-Kreislauf-System. Sogar das Erbgut kann dafür verantwortlich sein einen zu hohen Blutdruck zu haben. Hatte bereits ein Elternteil Bluthochdruck steigt das Risiko einer eigenen Erkrankung stark an.

Welche Symptome lassen sich erkennen?

Generell sind Bluthochdruck Symptome eher Alltagsprobleme, welche man nicht als ernsthafte Gefahren ansieht. Kopfschmerzen, Schwindel oder auch Herzrasen werden meist als Nebenerscheinungen von Stress abgetan und nicht weiter behandelt. Diese können jedoch Bluthochdruck Symptome sein, weshalb man selbst bei eher kleinen Beschwerden den Arzt konsultieren sollte.

Wie kann man Bluthochdruck vorbeugen?

Bluthochdruck lässt sich vorbeugen, indem man alles Ungesunde aus seinem Alltag streicht, das betrifft vor allem Konsumgüter. Rauchen fördert Bluthochdruck und sollte deshalb auch auf Grund anderer negativen Nebenerscheinungen vollkommen weggelassen werden. Alkoholkonsum sollte sich in Grenzen halten. Ein elementarer Grundbaustein zur Bluthochdruckvorsorge ist eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung. Hierzu gehören Speisen mit wenig Salz und Nahrung, welche den Stoffwechsel nicht unnötig belasten.

Des Weiteren ist ein zu hohes Körpergewicht oft bei Menschen mit schlechtem Blutdruck vorzufinden, deshalb sollte man seinen BMI berechnen und eventuell Gewicht verlieren.
Körperliche Bewegung ist ebenfalls eine Hilfe, um der Krankheit vorzubeugen.

Wie wird Bluthochdruck behandelt?

Neben den oben genannten ‘natürlichen’ Vorbeugungs- , sowie Behandlungsmöglichkeiten gibt es noch medikamentöse Therapieansätze. Die verschiedenen Medikamente sind in ihrer Wirkung sehr ähnlich, sie hemmen die Ausschüttung von Stoffen im menschlichen Körper, welche für den Anstieg des Blutdrucks verantwortlich sind.

Wie bei vielen Medikamenten kann es aber passieren, dass sich bei den Patienten Resistenzen bilden, bzw. sie gar nicht erst auf das Medikament anschlagen. In diesem Fall gibt es noch einen weiteren Therapieansatz, der lediglich bei nicht behandelbaren Patienten angewandt wird. Dieses Verfahren nennt sich ‘Renale Denervation’. Bei diesem Verfahren werden invasiv Nerven in den Nierenarterien verödet. Bei einigen Patienten hat diese Behandlungsmethode zu einem signifikanten Abfall des Blutdrucks geführt. Dennoch ist die ‘Renale Denervation‘ nicht die sicherste Methode, da sie mit starken Nebenerscheinungen einhergeht.

Noch eine invasive Therapie ist die Stimulation des Barorezeptors. Mit Hilfe von Elektroden werden Druckrezeptoren in der Nähe der Halsschlagader gereizt. In manchen Fällen führte dies zu einer Senkung des Blutdrucks.

Fersensporn und was es zu wissen gilt

Was ist ein Fersensporn?

Ein Fersen- oder Hackensporn ist ein knöcherner Fortsatz am Fersenknochen, in der Fachsprache wird er Kalkaneussporn genannt. Zwischen 10% und 20% aller Erwachsenen leiden unter einem Fersensporn, meist tritt er im höheren Lebensalter und vorrangig bei Frauen auf.

In vielen Fällen bildet sich ein Fersensporn an der Unterseite des Fersenknochens in Richtung der Zehen, er wird als unterer Fersensporn bezeichnet. Ein oberer Fersensporn ist selten, er entsteht an der Rückseite des Knochens und zeigt nach oben.

Ursachen für die Bildung eines Fersensporns

Ein Fersensporn entsteht, wenn der Fuß über eine lange Zeit falsch oder zu stark belastet wurde. Der Körper bildet Kalkablagerungen an den überlasteten Übergängen der Sehnen in den Knochen und stabilisiert somit die beanspruchte Partie. Doch mit der Zeit kann sich das Gewebe um die Kalkablagerung durch die ständige Beanspruchung entzünden, Schmerzen machen sich bemerkbar. Umso länger und stärker der Fersensporn falsch belastet wird, desto größer werden seine Ausmaße.

Die falsche Belastung kann dabei viele Ursachen haben:

  • langes Stehen und Gehen
  • regelmäßige Beanspruchung beim Sport
  • Übergewicht
  • unzureichendes oder falsches Schuhwerk
  • verkürzte Wadenmuskulatur
  • Fußfehlstellungen wie der Senkfuß

Charakteristische Symptome eines Fersensporns

Hat sich ein Fersensporn gebildet, müssen nicht zwangsläufig Symptome auftreten. In den meisten Fällen machen sich jedoch starke Schmerzen bemerkbar, die von Betroffenen als stechend oder brennend bezeichnet werden. Gerne wird der Schmerz beim Auftreten mit dem Tritt auf einen Nagel verglichen.

Schließt sich an eine längere Belastungsphase eine Ruhepause an, äußern sich die Schmerzen bei erneuter Beanspruchung besonders stark, beispielsweise beim Aufstehen am Morgen. Der Fersensporn kann dabei von außen über eine Schwellung oder Rötung sichtbar werden. Auch ein Druckschmerz ist typisch: Der untere Fersensporn reagiert mit Schmerzen auf Druck unterhalb der Ferse, der obere Fersensporn hingegen auf Druck am Achillessehnenansatz.

Wird der Fersensporn über einen langen Zeitraum nicht behandelt, können die Symptome chronisch werden und die Schmerzen dauerhaft auftreten.
Was tun bei einem Fersensporn

Diagnose und Therapiemöglichkeiten

Die Beschreibung der Symptome vonseiten des Patienten und ein Test auf den typischen Druckschmerz lässt den behandelnden Arzt einen Fersensporn vermuten. Mit einem Röntgenbild wird die entscheidende Diagnose vorgenommen, der Fersensporn ist hier deutlich zu erkennen.

Bei akuten Schmerzen steht in der Therapie die Entlastung der betroffenen Stelle im Vordergrund. Intensiver Sport sowie langes Stehen und Gehen sollten vermieden werden, durch ein Fersenkissen wird der Druck verringert und die Schmerzen im Fuß gelindert. Bei starken und anhaltenden Beschwerden können kurzfristig auch Salben oder Spritzen gegen die Schmerzen und die Entzündung zum Einsatz kommen.

Um die Symptome langfristig abklingen zu lassen und eine erneute Entzündung zu verhindern, sollten außerdem folgende Maßnahmen getroffen werden:

  • Übergewicht abbauen
  • den Druck durch Schuheinlagen reduzieren
  • beim Sport und langen Belastungen auf hochwertiges Schuhwerk achten
  • Muskeln und Sehnen mit Physiotherapie kräftigen

Der Mausarm – die Symptome und deren Linderung

Hilfe bei Mausarm-Symptomen

Der Mausarm ist eine, besonders bei Computernutzern, weitverbreitete Krankheit. Wenn keine Therapie erfolgt, kann ein Mausarm chronisch werden und ein Leben lang das Arbeiten am Computer beeinträchtigen.

Um das zu verhindern, sollten schon erste Symptome dieser Krankheit ernst genommen werden.

Der Mausarm und seine Symptome

  • Gelenksteifigkeit im Schulterbereich, in den Armen und Händen.
  • Kribbeln und Taubheitsgefühl in Fingern, Händen und Unterarmen.
  • Schmerzen in den genannten Bereichen.
  • Verkrampfungen der Muskeln.
  • Kalte Hände.

Dabei sind die Mausarm-Symptome häufig unterschiedlich stark ausgeprägt und treten durchaus auch im belastungsfreien Zustand auf. Sie verstärken sich allerdings, sobald wieder eine Beanspruchung erfolgt. Hier entsteht spätestens Handlungsbedarf und der Betroffene sollte professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Möglichkeiten der Behandlung des Syndroms

Die Möglichkeiten der Therapie sind unterschiedlich und mitunter auch langwierig. Die Schulmedizin greift hier zu folgenden Mitteln, die mehr oder weniger gut anschlagen, jedoch nicht ganz ohne Nebenwirkungen sind:

  • Entzündungshemmende Schmerzmittel.
  • Medikamente gegen Depressionen und Ängste, die den Schmerz zurückdrängen können.
  • Glukokortikoide, auch bekannt unter Kortison.
  • Chirurgische Eingriffe.

Bei dieser Therapie besteht allerdings die Gefahr, dass es hier zur Chronifizierung der Erkrankung kommen kann, wenn aufgrund der so künstlich erlangten Beschwerdereduzierung bzw. Beschwerdefreiheit im alten Stil munter weitergearbeitet wird. Besser ist eine langfristig angelegte schmerzstillende Grundbehandlung bei zunächst verminderter Tätigkeit, die eine Loslösung derselben von der Schmerzempfindung bewirkt. Auf der physiotherapeutischen Ebene gibt es ebenfalls gute Behandlungsmöglichkeiten des Mausarms:

  • Wärmehandlung und damit Milderung der Symptome.
  • Kälteanwendungen und Bestrahlungen.
  • Maßnahmen zur Muskeldehnung und Gymnastik.
Informationen zur Hilfe bei einem Mausarm.
Hilfe bei einem Mausarm

Stets gilt es zu berücksichtigen, dass langandauernde Schmerzzustände im Zusammenhang mit einer bestimmten Tätigkeit die Ausbildung depressiver Krankheitsgeschehen fördern oder beschleunigen können. Eine Verstärkung solcher erfolgt dann häufig noch durch alltägliche Probleme und bestehende oder frühere Konflikte und schon entsteht ein Kreis, aus dem der Betroffene schlecht herauskommt, weshalb auch immer eine begleitende psychotherapeutische Maßnahme etwa durch Gespräche und Entspannungsübungen in Erwägung gezogen werden sollte.

Vorbeugung und Hilfsmittel bei Vorliegen eines RSI

Folgende Aspekte am Arbeitsplatz und im Arbeitsalltag stehen hier im Vordergrund:

  • Ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes (Anpassung von Arbeitsstuhl- und Tischhöhe, Ausrichtung des Computer-Monitors und Überprüfung der Geräteanordnung usw.).
  • Optimierung von Raumklima und Raumtemperatur.
  • Vernünftiges Arbeitstempo, das öfter zu ändern ist, und Berücksichtigung von entsprechenden Arbeitspausen.
  • Erlernen von Dehn und Kräftigungsübungen am Arbeitsplatz.
  • Wechselnde Arbeitshaltung durch Vermeidung ständig starren Sitzens (z.B. Telefonate im Stehen führen).
  • Erlernen des Umganges mit Stress zur Bewältigung erhöhter Arbeitsanforderungen bzw. eines hohen Arbeitsvolumens (Stressmanagement).
  • Nutzung alternativer Eingabegeräte wie Vertikalmäuse oder Stifttablets, die das Abknicken des Handgelenks vermeiden.

Nutzt man die genannten Möglichkeiten und sieht der Betroffene hier für sich auch die Chance einer aktiven Motivation und Mithilfe zur Besserung seiner Lage, so kann dieses Beschwerdebild nach einer gewissen Zeit der Vergangenheit angehören (weitere Infos).